Digitale Entscheidungshoheit braucht Struktur.
B2 SMART beschreibt einen strukturellen Ansatz, um digitale Entscheidungsräume im inhabergeführten Unternehmen formal einzuordnen.
Ausgangslage
Digitale Systeme handeln längst im Unternehmen. Sie priorisieren Kunden, automatisieren Prozesse, treffen Vorauswahlen und formulieren Kommunikation.
Diese Wirkungen sind wirtschaftlich relevant – und damit Teil unternehmerischer Entscheidungsprozesse.
Die Verantwortung verbleibt dennoch bei der Geschäftsführung.
Das strukturelle Problem
In vielen Unternehmen entstehen digitale Entscheidungsräume, ohne dass diese formal definiert oder bewusst vergeben wurden.
Systeme wirken an Entscheidungen mit – ohne dass klar dokumentiert ist, wer diesen Entscheidungsraum autorisiert hat.
Dieser Zustand wird als Stille Prokura beschrieben.
B2 SMART betrachtet digitale Systeme nicht als Technikproblem, sondern als Führungsfrage.
Im Mittelpunkt steht die strukturelle Zuordnung von Entscheidungsräumen:
- Welche Systeme wirken an Entscheidungen mit?
- Wer hat diesen Entscheidungsraum bewusst definiert?
- Ist diese Mandatsvergabe dokumentiert?
Denkrahmen
Der Podcast „Stille Prokura“ vertieft die strukturelle Logik digitaler Entscheidungshoheit im Mittelstand.
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