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Stille Prokura:
Wenn Software faktisch entscheidet –
und Führung nicht bewusst mandatiert hat

In inhabergeführten Unternehmen übernehmen digitale Systeme längst Aufgaben mit wirtschaftlicher Außenwirkung.

Angebote entstehen. Prioritäten werden gesetzt. Kommunikation wird vorbereitet. Teilweise automatisiert.

Die Frage ist nicht, ob das effizient ist – sondern ob diese Entscheidungsgewalt bewusst freigegeben wurde.

Wenn Software handelt,
bleibt die Verantwortung beim Geschäftsführer.

Die unsichtbare Delegation

„Stille Prokura“ beschreibt den Zustand, in dem Systeme faktisch Entscheidungsbefugnisse ausüben – ohne formale Definition, ohne klar dokumentiertes Mandat.

  • Haftung: Wer steht bei Fehlentscheidungen gerade?
  • Kontrolle: Welche Systeme handeln eigenständig?
  • Eingriff: Wer darf sofort stoppen?
  • Nachweis: Ist die Entscheidungsgrenze dokumentiert?

Warum dieses Thema jetzt relevant ist

KI ist kein IT-Projekt.

Sie verändert die Entscheidungsarchitektur Ihres Unternehmens.

Wer nicht klar benennen kann, wo Systeme handeln und wo Führung eingreift, verliert schleichend strukturelle Kontrolle.


Analyse & Hintergrund

Im Podcast „Stille Prokura“ analysiert Nico Buhlinger, wie sich digitale Systeme zwischen Führung und Wertschöpfung schieben – und warum das eine exekutive Frage ist.


B2 SMART – Digitale Entscheidungshoheit im technischen Mittelstand.